2015

2015 | Landeskonferenz in Göttingen

"Antifeminismus und Maskulismus sind gefährliche antidemokratische und von zum Teil rechtsradikalen Verschwörungstheoretikern lancierte Bewegungen," so der Soziologe und Publizist Andreas Kemper in seinem Vortrag auf der Tagung der niedersächsischen kommunalen Gleichstellungsbeauftragten. Kemper stellt die verschiedenen Strömungen der antifeministischen Bewegung vor und machte deutlich, dass es nicht um ein regionales oder bundesweites, sondern um ein europäisches Problem handelt, bei dem die Akteurinnen und Akteure gut vernetzt sind.

Landrat Bernhard Reuter unterstrich in seinem Grußwort die "gute Tradition" im Landkreis Göttingen, dass Verwaltungsleitung, Politik und Gleichstellungsbeauftragte sich gemeinsam für eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen einsetzen.

Die Teilnhemeirnnen der Konferenz informierten sich über die aktuelle frauenpolitische Arbeit im Land und stellten neue Forderungen, z.B. für eine gerechtere Besteuerung von Alleinerziehenden oder zur Krankenversicherung von Tagespflegepersonal auf. Außerdem waren sich die Konferenzteilnehmerinnen einig, die aktuellen Forderungen der Beschäftigten im Erziehungsdienst zu unterstützen.

Der Vorstand der Landesarbeitsgemeinschaft wurde während dieser Konferenz zum Teil neu besetzt: Verabschiedet wurden Ellen Seehausen (Wilhelmshaven), Christine Borchers (Verden), Brigitte Borchers (Rotenburg ( Wümme)). Neu gewählt wurden: Anne Behrends (Stade), Christine Ullmann (Lüneburg) und Birgit Ehring-Timm (Aurich).

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