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Geschichte

"Männer und Frauen sind gleichberechtigt." (Art. 3 Abs. 1 GG)

Die ersten kommunalen Frauenbüros entstanden in Niedersachsen in der zweiten Hälfte der 80er Jahre.

"Die Achtung der Grundrechte, insbesondere die Verwirklichung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern, ist eine ständige Aufgabe des Landes, der Gemeinden und Landkreise." (Art 3 Abs. 2 Satz 3 Nds. Verfassung)

Am 04.10.1989 gründeten die kommunalen Frauenbeauftragten in Göttingen die Landesarbeitsgemeinschaft. Neben einem organisierten Erfahrungs- und Meinungsaustausch der Kolleginnen ist die politische Einflussnahme ein vorrangiges Ziel der Landesarbeitsgemeinschaft, die Schaffung einer frauenpolitischen Kraft in Niedersachsen.

Seit 1993 schreibt die Niedersächsische Gemeindeordnung / Landkreisordnung (NGO/NLO) vor, Frauenbeauftragtenstellen in Gemeinden, Städten und Landkreisen einzurichten; folglich sind 465 kommunale Verwaltungseinheiten verpflichtet, eine Frauenbeauftragte zu berufen. In Kommunen, die unter 20.000 Einwohnerinnen und Einwohner zählten, konnte von der Hauptberuflichkeit der Frauenbeauftragten per Satzung abgewichen werden.

Im April 2005 wurde diese Regelung der Niedersächsische Gemeindeordnung / Landkreisordnung (NGO/NLO) geändert. Aus den "Frauenbeauftragten" wurden "Gleichstellungsbeauftragte". Nur noch Landkreise, kreisfreie Städte, die großen selbständigen Städte, die Landeshauptstadt Hannover und die Stadt Göttingen sind seitdem verpflichtet, eine hauptberufliche Gleichstellungsbeauftragte zu beschäftigen.
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