Aktuelles

8.3.2020 - Aufruf zum Internationalen Weltfrauentag: Frauen solidarisiert Euch!

"Männer und Frauen sind gleichberechtigt." So steht es seit 1949 im Grundgesetz (Art. 3, Abs. 2). Es war 1948/49 keinesfalls selbstverständlich, dass die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau in das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland aufgenommen wird. Im Parlamentarischen Rat sah es zu Beginn nicht danach aus, dass die Formulierung der Weimarer Republik: ‚Männer und Frauen haben dieselben staatsbürgerlichen Rechte und Pflichten´ reformiert werden würde. Unter den zahlreichen Vätern des Grundgesetzes saßen lediglich vier Frauen: Elisabeth Selbert, Frida Nadig, Helene Weber und Helene Wessel.
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12.11.2019 - Pressemitteilung zur Landeskonferenz der lag am 13.11.2019 in Hannover

Ein Parité-Gesetz auch für Niedersachsen ist das Thema der Tagung der niedersächsischen kommunalen Gleichstellungsbeauftragten am 13.11.2019 in Hannover. Schon im März 2015 startete die lag gemeinsam mit dem Landesfrauenrat Niedersachsen eine Onlinepetition: "Halbe/Halbe in Rat und Kreistag: Ändern Sie das Wahlgesetz!" Die Initiative hat die paritätische Teilhabe von Frauen in den Kommunalvertretungen des Landes Niedersachsen zum Ziel. Lesen Sie hier die gesamte Pressemitteilung.

09.10.2019 - Stellungnahme der lag zur Richtlinie Teilhabe und Zusammenhalt

Die Stellungnahme der lag zum Entwurf der Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung der Teilhabe von zugewanderten Menschen und des gesellschaftlichen Zusammenhalts (Richtlinie Teilhabe und Zusammenhalt) finden Sie hier zum Download.

27.09.2019 - Istanbul-Konvention konsequent umsetzen

Die Landesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauen- und Gleichstellungsbüros Niedersachsen fordert das Land auf, die Umsetzung der Istanbul-Konvention konsequent umzusetzen. Die lag solidarisiert sich daher mit dem Vorstoß des Bündnisses "Istanbul-Konvention". Deutschland hat am 12. Oktober 2017 das "Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt" ratifiziert. Anfang Februar 2018 ist die rechtlich verbindliche Konvention in Deutschland in Kraft getreten. Die sogenannte Istanbul-Konvention. Ziel ist es, Frauen effektiv vor Gewalt zu schützen und ihnen ein diskriminierungsfreies Leben zu ermöglichen. Lesen Sie hier die gesamte Pressemitteilung.

09.05.2019 - lag lädt zur Konferenz nach Cloppenburg

Diskutiert werden die zunehmend populistischeren Auseinandersetzungen zu Gleichstellungsthemen. Gut 70 niedersächsische kommunale Gleichstellungsbeauftragten treffen sich am 9. Mai im Kreishaus in Cloppenburg, um dort gemeinsam über die zunehmend populistischer werdende Debatte um den Feminismus zu diskutieren. Mit Hinblick auf die anstehende Europawahl wächst die Sorge, dass diese populistischen Diskurse sich in den Wahlentscheidungen der EU-Bürger*innen niederschlagen.
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08.05.2019 - lag zur Woche der Geburt

Die Landesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauen- und Gleichstellungsbüros (lag) nimmt die Weltwoche der Geburt in der 3. Maiwoche zum Anlass erneut auf die schwierige Situation der Geburtshilfe in Niedersachsen hinzuweisen. Besonders der Mangel an Hebammen bzw. Entbindungspfleger die Schwangeren als Ansprechpartner*innen für Fragen und Vorbereitung rund um die Geburt zur Verfügung stehen, geht weiter voran. Ebenso passiert es immer häufiger, dass Geburtshilfe in Krankenhäusern vorübergehend oder ganz schließen muss – teilweise auch aus Personalmangel! Besonders im ländlichen Bereich wird die Situation immer schwieriger. Denn: Schwangerschaft wird heutzutage mehr und mehr als ein medizinischer Risikozustand empfunden und weniger als natürlicher Zustand, einfach Teil des Lebens.
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07.03.2019 - Landesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros Niedersachsen fordert die Einführung eines Parité-Gesetzes

Zum diesjährigen Internationalen Weltfrauentag fordert die Landesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauen- und Gleichstellungsbüros Niedersachsen (lag) die Einführung eines Parité-Gesetzes, um die Zahl der Frauen in der Politik zu stärken. Im Jahr 1911 wurde der erste internationale Frauentag am 8. März ausgerufen. Ziel war es, an diesem Tag den Fokus auf den Kampf für die Gleichberechtigung der Geschlechter und das Frauenwahlrecht aufmerksam zu machen. Mehr als 100 Jahre später ist es uns selbstverständlich, dass Frauen an die Wahlurnen treten und mitentscheiden. Dass sie jedoch selbst diejenigen sind, die gewählt werden, kommt noch zu selten vor.
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