Aktuelles

24.04.2018 - Pressemitteilung zur Landeskonferenz: Kritischer Blick auf die Prostitution

Die Landesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbüros Niedersachsen (lag) tagte mit ihrer Landeskonferenz am 19. April in Stade. Anne Behrends, langjähriges Mitglied im Vorstand der lag, hatte dazu eingeladen. Das Schwerpunktthema der Landeskonferenz war Prostitution. Manuela Schon, Soziologin und Mitbegründerin des bundesweiten Netzwerks "Abolition 2014 - Für eine Welt ohne Prostitution" und Mitglied bei sisters. e.V., trug zu dem spannenden Titel vor: "Die Freier im Fokus - Warum das Nordische Modell des Prostitutionsverbots eine Erfolgsgeschichte ist."
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16.03.2018 Stellungnahme zum Urteil des BGH zur weiblichen Ansprache

Landesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbüros Niedersachsen kritisiert Rückschritt scharf
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat in seinem Urteil vom 13.03.2018 entschieden, dass Frauen nicht das Recht haben, in Formularen in weiblicher Anrede angesprochen zu werden. Die Landesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbüros Niedersachsen (lag) kritisiert dieses Urteil scharf, bedeute es doch, dass bereits errungene Rechte wieder zurückgenommen werden. Mit dieser Entscheidung wird nicht nur die Hälfte der Bevölkerung in Formularen und Texten ausgeschlossen, vielmehr noch werden geschlechtliche Klischees verfestigt.
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14.03.2018 Rechtsanspruch auf einen Frauenhausplatz - Istanbul-Konvention: lag der kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbüros fordert Landes-Aktionsprogramm

Anfang März 2018 forderte die Niedersächsische Sozialministerin Carola Reimann den Rechtsanspruch auf einen Frauenhaus-Platz. Hintergrund ist die große Zahl der abgewiesenen Frauen, die trotz großer Notlage keine Aufnahme in eines der 40 Frauenhäuser Niedersachsens gefunden haben. Der Rechtsanspruch auf einen Frauenhausplatz ist ein erster wichtiger Schritt, geht aber nicht weit genug, um die Not der Frauen zu lindern. Die Landesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbüros Niedersachsen (lag) fordert deshalb: ein niedersachsenweites Aktionsprogramm, mit Vorgaben und Empfehlungen, wie der Schutz der Frauen auf allen Ebenen präventiv und infrastrukturell gewährleistet werden kann.
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08.02.2018 Postkarten-Aktion der lag für den 8. März als Feiertag

2018_Feiertag-8ter-Maerz_140pxGleichstellungsbeauftragte werben für die Aufwertung des Frauentags
In der letzten Woche kam die Landesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauen- und Gleichstellungsbüros Niedersachsen (lag) mit dem Vorschlag an die Öffentlichkeit, den Internationalen Frauentag als zusätzlichen Feiertag für die nordischen Bundesländer auszuwählen. Sie erhielt spontan viel Zuspruch aus der Bevölkerung und wirbt nun mit einer Postkarten-Aktion um Unterstützung. Die Postkarten-Aktion hat Eile, denn noch im Februar wird der Landtag darüber entscheiden. Mit der ansprechenden Postkarte können Bürgerinnen und Bürger ihre Unterstützung für diesen Vorschlag an den Ministerpräsidenten Stefan Weil senden. Die Postkarte ist in vielen Büros der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten zu erhalten.
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08.02.2018 Aktionsbündnis fordert Landesaktionsplan 'Gesundheit rund um die Geburt' in Niedersachsen

Die Landesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauen- und Gleichstellungsbüros Niedersachsen (lag) warnt: Die Versorgung von Schwangeren und jungen Familien rund um die Geburt ist im Flächenland Niedersachsen nicht gewährleistet. Gemeinsam mit dem Landeshebammenverband und dem Landesfrauenrat Niedersachsen (LFRN) haben wir ein Aktionsbündnis gegründet und fordern die Erstellung eines Landesaktionsplans "Gesundheit rund um die Geburt" zur Umsetzung des nationalen Gesundheitsziels. Dazu soll eine landesweite Koordinierungsstelle eingerichtet werden, die durch einen Fachbeirat oder einen flankierenden Runden Tisch "Geburtshilfe" unterstützt wird. Diese Forderung wird vom LFRN unterstützt, der über 60 Mitgliedsorganisationen mit 2,2 Millionen Frauen vertritt.
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22.01.2018 Initiative für einen neuen Feiertag in Niedersachsen - für den Internationalen Frauentag am 8. März

Auch die Landesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauen- und Gleichstellungsbüros Niedersachsen (lag) begrüßt die Initiative des Niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil zur Einführung eines weiteren Feiertages in Niedersachsen. Sie unterstützt die Idee des Zentrums für Frauengeschichte (ZFG) in Oldenburg, den Internationalen Frauentag als Gedenktag zu wählen. Dies wäre ein starkes Zeichen zur rechten Zeit für ein geschlechtergerechtes Niedersachsen.
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06.12.2017 lag-Vorstand stellt Forderungen an die neue Landesregierung

Die Landesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbüros (lag) nimmt den Koalitionsvertrag von SPD und CDU kritisch in den Blick und bedauert, dass Frauenförderung und Gleichstellung der Geschlechter nur am Rande thematisiert werden. Dass dieses Thema in den Köpfen der Verantwortlichen nicht wirklich von Wichtigkeit ist, bezeugt ganz praktisch die Besetzung der Ministerposten im Kabinett: nur vier Ministerinnen stehen sechs männlichen Ministern plus den beiden männlich besetzten Posten des Ministerpräsidenten und seines Vizes gegenüber. Eine mächtige Chance ist damit vertan, so Karin Jahns, Vorstandsmitglied der lag und Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Hildesheim, "Ministerpräsident Weil und sein Vize Althusmann sollten doch eigentlich wissen, dass es ohne die Gleichstellung von Mann und Frau keine Demokratie gibt. Das gilt auch für das Kabinett."
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