Aktuelles

02.08.2018 - Stellungnahme der lag zur Situation der Frauenhäuser - Anhörung im Niedersächsischen Landtag

Die Landesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbüros Niedersachsen (lag) begrüßt den Entschließungsantrag von Bündnis 90/Die Grünen im Landtag, Frauenhäuser zu stärken und den Rechtsanspruch auf einen Platz im Frauenhaus zu schaffen. Seit einigen Jahren beobachten kommunale Gleichstellungsbeauftragte in der Zusammenarbeit mit den Netzwerken "Häusliche Gewalt" und den "Runden Tischen" in ihren Kommunen die permanente Überlastung der Frauenhäuser. Frauen können nicht aufgenommen werden, weil alle Plätze belegt sind, und nicht selten müssen Frauen mit ihren Kindern in Frauenhäuser anderer Landkreise oder gar Bundesländer ausweichen. Die Stellungnahme steht hier zum Download bereit.

19.06.2018 - Feiertag in Niedersachsen - Gleichstellungsbeauftragte sind enttäuscht

Die Landesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauen- und Gleichstellungsbüros Niedersachsen (lag) bedauert die Entscheidung des Niedersächsischen Landtags, der am 19.06.2018 den Reformationstag zum neuen Feiertag in Niedersachsen beschlossen hat. Die lag hatte gemeinsam mit dem Landesfrauenrat den 8. März als Vorschlag eingebracht.
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24.04.2018 - Pressemitteilung zur Landeskonferenz: Kritischer Blick auf die Prostitution

Die Landesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbüros Niedersachsen (lag) tagte mit ihrer Landeskonferenz am 19. April in Stade. Anne Behrends, langjähriges Mitglied im Vorstand der lag, hatte dazu eingeladen. Das Schwerpunktthema der Landeskonferenz war Prostitution. Manuela Schon, Soziologin und Mitbegründerin des bundesweiten Netzwerks "Abolition 2014 - Für eine Welt ohne Prostitution" und Mitglied bei sisters. e.V., trug zu dem spannenden Titel vor: "Die Freier im Fokus - Warum das Nordische Modell des Prostitutionsverbots eine Erfolgsgeschichte ist."
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16.03.2018 Stellungnahme zum Urteil des BGH zur weiblichen Ansprache

Landesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbüros Niedersachsen kritisiert Rückschritt scharf
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat in seinem Urteil vom 13.03.2018 entschieden, dass Frauen nicht das Recht haben, in Formularen in weiblicher Anrede angesprochen zu werden. Die Landesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbüros Niedersachsen (lag) kritisiert dieses Urteil scharf, bedeute es doch, dass bereits errungene Rechte wieder zurückgenommen werden. Mit dieser Entscheidung wird nicht nur die Hälfte der Bevölkerung in Formularen und Texten ausgeschlossen, vielmehr noch werden geschlechtliche Klischees verfestigt.
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14.03.2018 Rechtsanspruch auf einen Frauenhausplatz - Istanbul-Konvention: lag der kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbüros fordert Landes-Aktionsprogramm

Anfang März 2018 forderte die Niedersächsische Sozialministerin Carola Reimann den Rechtsanspruch auf einen Frauenhaus-Platz. Hintergrund ist die große Zahl der abgewiesenen Frauen, die trotz großer Notlage keine Aufnahme in eines der 40 Frauenhäuser Niedersachsens gefunden haben. Der Rechtsanspruch auf einen Frauenhausplatz ist ein erster wichtiger Schritt, geht aber nicht weit genug, um die Not der Frauen zu lindern. Die Landesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbüros Niedersachsen (lag) fordert deshalb: ein niedersachsenweites Aktionsprogramm, mit Vorgaben und Empfehlungen, wie der Schutz der Frauen auf allen Ebenen präventiv und infrastrukturell gewährleistet werden kann.
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