Aktuelles

25.10.2017 Juliane Bartel Medienpreis verliehen

24102017 JBPwebZum 17. Mal wurde in Hannover der Juliane Bartel Medienpreis verliehen. Ausgezeichnet wurden Hörfunk- und Fernsehbeiträge sowie ein Online-Preis die einen zeitgemäßen Beitrag zur Gleichberechtigung der Geschlechter leisten. Ausgezeichnet wurden in diesem Jahr der Rundfunkbeitrag "Die toten Mütter meiner Tochter" von Jenny Marrenbach, der Fernsehkurzbeitrag von Dr. Markus Spieker "Afghanistan: Mädchenorchester", der Fernsehlangbeitrag "Die heimliche Revolution" von Carmen Butta und Gabriele Riedle sowie der Fernsehfilm "Kroymann". In der Kategorie Online-Video wurden drei Beiträge prämiert.Die Landesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauen- und Gleichstellungsbüros Niedersachsen ist im Fachbeirat vertreten und trifft für die prominente Jury eine Vorauswahl.

08.09.2017 lag und Landesfrauenrat legen Wahlprüfsteine vor

Wahlprüfsteine Front web"Gleichstellungspolitik in Niedersachen muss inhaltlich und strategisch konsequent weiterentwickelt werden", fordern der Landesfrauenrat Niedersachsen e.V. (LFRN) und die Landesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauen- und Gleichstellungsbüros Niedersachsen (lag) im Vorfeld zur Landtagswahl in den gemeinsam vorgelegten Frauenpolitischen Wahlprüfsteinen. Mit Sorge stellen LFRN und lag fest, dass geschlechtsspezifische Rollenstereotype unverändert fortbestehen und es an einer aktiven und nachhaltigen Veränderung dieser Vorstellungen mangelt. Beunruhigt zeigen sich die Verbände, dass diese Rollenbilder nicht mehr nur von den Rechtspopulisten als Leitbild propagiert werden, sondern schleichend Zustimmung in vielen gesellschaftlichen Bereichen und vor allem in den sozialen Medien finden. Landespolitik und -gesetzgebung sollten daher in Bezug auf die Fortschreibung tradierter Geschlechterrollen stärker in den Blick genommen werden.

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04.09.2017 Tag der Niedersächsin in Wolfsburg

Ministerin TdN 2017 web.Anlässlich 100 Jahren Frauenwahlrecht widmeten sich die Landesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauen- und Gleichstellungsbüros Niedersachsen (lag) und der Landesfrauenrat Niedersachsen e.V. (LFRN) sowie das Gleichstellungsreferat der Stadt Wolfsburg beim ‚Tag der Niedersächsin´ vom 01.-03.09.2017 in Wolfsburg dem Thema politische Partizipation von Frauen. Im Rahmen eines Empfanges für die niedersächsische Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung Cornelia Rundt diskutieren die Ausrichterinnen mit den Landtagsabgeordneten Angelika Jahns (CDU), Immacolata Glosemeyer (SPD), Julia Willie Hamburg (Bündnis 90/Die Grünen) der Kommunalpolitikerin Kristin Krumm (FDP) sowie der Bundestagsabgeordneten Pia Zimmermann (Die Linke) darüber, wie die politische Partizipation von Frauen besser gelingen kann.Besucherinnen und besucher der Stände konnte sich an einer Abstimmung zur Frage "Brauchen wir mehr Frauen in den Parlamenten?" beteiligen. Das eindeutige Votum JA!


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07.08.2017 lag-Vorstand spricht mit Ministerin Rundt

vorstand ministerin 07082017Mitglieder des Vorstandes der Landesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauen- und Gleichstellungsbüros Niedersachsen (lag) trafen sich mit Ministerin Cornelia Rundt zum jährlichen Austausch. Ministerin und lag-Vorstand begrüßten die Ratifizierung der sogenannten Istanbul-Konvention durch den Bundestag als wichtiges Signal für die Beseitigung von Gewalt gegen Frauen. Darüber hinaus waren sich lag-Vorstand und Ministerin darüber einig, dass internationale Abkommen, wie zum Beispiel das "Übereinkommen zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau" (CEDAW) auf Landesebene stärker in den Fokus genommen werden sollten. Die lag fordert dazu einen Landesaktionsplan.

11.07.2017 Am Arbeitsmarkt sind Frauen in Niedersachsen heute benachteiligt

Lag fordert Konsequenzen aus den Erkenntnissen im Atlas zur Gleichstellung
Die lag beschäftigt sich in diesem Jahr schwerpunktmäßig mit der Frauenerwerbstätigkeit und hat deshalb den vom Sozialministerium publizierten 3. "Atlas zur Gleichstellung" zum Anlass genommen, einen Blick auf die zahlenmäßige Entwicklung zu werfen und auf die Ursachen und Strategien, die die Landesregierung daraus ableitet.
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26.06.2017 lag-Vorstand fordert Neutralitätsgesetz

Die Landesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauen- und Gleichstellungsbüros hat sich im Rahmen von zwei Fachveranstaltungen intensiv mit dem Thema Verhüllung von Frauen  aus religiösen Gründen auseinandergesetzt und dabei mit der Autorin Emel Zeynelabidin, der Islamwissenschaftlerin Dr. Dina El Omari und der Religionswissenschaftlerin Prof. Dr. Dr Ina Wunn diskutiert.
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13.06.2017 lag beim Sommerfest der SPD

Sommerfest SPD 2017Vorstandsfrau der Landesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauen- und Gleichstellungsbüros Niedersachsen (lag) Karin Jahns und Geschäftsführerin Annette Wiede waren beim Sommerfest der SPD Landtagsfraktion im Palaisgarten des Wilhem Busch Museums zu Gast. "Die Veranstaltung ist immer eine wunderbare Gelegenheit neue Kontakte zu knüpfen oder schon bestehende zu intensivieren", meint Karin Jahns. Die Zusammenarbeit zwischen Landesfrauenrat Niedersachsen und lag hat eine lange Tradition, derzeit werden Wahlprüfsteine für die kommende Landtagswahl erarbeitet. Vlnr: Cornelia Klaus, Vorsitzende des Landesfrauenrates, Karin Jahns, Annette Wiede

09.05.2017 Bundeskonferenz in Wolfsburg

Vorstand 2017 BUKO webDer Vorstand der Landesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauen- und Gleichstellungsbüros Niedersachsen präsentierte sich mit einem Stand bei der 24. Bundeskonferenz der kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten Deutschlands in Wolfsburg. Die Konferenz fand unter dem Titel "Kommune mit Zukunft: Nur mit Gleichstellung" statt. Gelingende Gleichstellungspolitik ist einer der entscheidenden Faktoren für die Zukunftsfähigkeit der Kommunen. Arbeitswelt und Gesellschaft ändern sich rasant. Die Auswirkungen davon sind als erstes in den Kommunen zu spüren. Schon heute, in Zeiten des beginnenden Fachkräftemangels und der Konkurrenz um Arbeitskräfte, spielen Themen wie familien- und pflegefreundliche Arbeitsmodelle, die den Bedürfnissen von Männern und Frauen gleichermaßen gerecht werden, eine große Rolle. "Lebenswerte Kommunen werden zunehmend solche sein, die die Ansprüche von allen Einwohnern und Einwohnerinnen berücksichtigen: In der Stadt- und Verkehrsplanung, im Mitspracherecht in Politik und Verwaltung, in der Besetzung von Führungspositionen und in der gendergerechten Verwendung von kommunalen Geldern", sind sich die Frauen des Vorstandes der lag einig. Eine Kommune mit Zukunft muss unmittelbare und mittelbare Diskriminierung von Frauen und Mädchen beseitigen und gleiche Verwirklichungschancen für Alle schaffen, unabhängig vom Geschlecht.

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06.04.2017 Landeskonferenz tagte in Hannover

Gruppe webAm 5. April 2017 tagte die Landesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Gleichstellungsbüros mit ihrer
Landeskonferenz in Hannover. 75 Gleichstellungsbeauftragte waren der Einladung des Vorstandes der lag gefolgt. Thema der Konferenz war die Existenzsicherung von Frauen - einer der Themenschwerpunkte der lag für 2017. Die Referentin Prof. Dr. Sigrid Betzelt von der Hochschule für Wirtschaft und Recht, Berlin hatte den Fokus auf die Folgen der Hartz-Gesetze als Teil der Agenda 2010 für Frauen gesetzt, und sie wartete mit nachdenklich machenden Zahlen auf: Frappierend die Quote der vom Armutsrisiko betroffenen erwerbstätigen Alleinerziehenden, nämlich 40 % beziehen Arbeitslosengeld II. Durch die Anrechnung des Partnereinkommens in der Bedarfsgemeinschaft sind es fast immer die Frauen, die als Arbeitslose keine Leistungen beziehen.
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18.03.2017 Bündnis ludt zur Fahrt mit der roten Bahn

EPD 2017 webAm 18. März 2017 wurde deutschlandweit der zehnte Equal Pay Day, der Tag der geschlechtergerechten Bezahlung, begangen. Er weist auf die Gehaltslücke zwischen Frauen und Männern hin, die in Deutschland noch immer bei mehr als 20 Prozent liegt. Frauen müssen über den Jahreswechsel hinaus bis zu diesem Termin arbeiten, um das gleiche Einkommen erwirtschaftet zu haben wie Männer. Die Gründe dafür sind vielfältig: Qualifikation, Beruf, Branche, Region, Arbeitszeit und die Verantwortung für Familienarbeit beeinflussen diese Lücke. Das Hannoversche Bündnis für Niedersachsen war auf den Bahnhofsvorplatz mit Informationen rund um das Thema 'Gleicher Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit präsent. Die eigens für den Anlass beklebte Straßenbahn fuhr auf der Linie 10 zwischen Aegidientorplatz und Goetheplatz. Die Bahn wird noch bis Mai in Hannover unterwegs sein.

14.03.2017 lag-Vorstand und Landeszentrale für politische Bildung finden gemeinsame Themen

Vorstand Engler 14032017webZum gemeinsamen Kennenlernen und Austausch hatte die neue Direktorin der Landeszentrale für Politische Bildung Niedersachsen, Ulrika Engler, den Vorstand der lag im März eingeladen. Karin Jahns, Stadt Hildesheim, und Anne Behrends, Landkreis Stade, tauschten sich über Ideen einer künftigen Kooperation und Vernetzung aus. Bei allen Vorhaben, die die Landeszentrale künftig bewegen wird, werde die Frage "Wie sind die jeweiligen Belange von Frauen - und Männern betroffen?" einen wichtigen Blickwinkel dabei bilden, sagte Ulrika Engler zu. Weitere Schnittstellen wurden bei den folgenden Themen gefunden: Gewinnung von Frauen für politische Mandate, Wahlbeteiligung von Frauen, der Rechtspopulismus und die antifeministischen Tendenzen. Themen, mit denen sich die Landesarbeitsgemeinschaft schon viele Jahre beschäftigt und die die Landeszentrale in diesem Jahr auf die Agenda genommen hat. Verabredet wurde außerdem, gelegentlich gemeinsame Projekte und Fortbildungen bzw. Fachtage zu entwickeln und anzubieten.

Foto: Landeszentrale von li.: Karin Jahns, Ulrika Engler und Anne Behrends

08.03.2017 Internationaler Frauentag auf dem Opernplatz Hannover

Ministerin2017 web"Jeder Tag muss ein Internationaler Frauentag sein", sagte die Ministerin Cornelia Rundt in ihrer Rede zum Interantionalen Frauentag 2017 auf dem Opernplatz in Hannover.Sie verwies auf ausgewählte Themen des 3. Atlas zur Gleichstellung von Frauen und Männern in Niedersachsen. Der Frauenanteil an den Mandaten in den kommunalen Vertretungen ist im Vergleich zu 2011 noch leicht zurückgegangen. Bedauerlich ist auch der geringe Anteil an Frauen in Verwaltungsspitzenpositionen, so gibt es lediglich 2 Landrätinnen in Niedersachsen.

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06.03.2017 lag fordert zum Internationalen Frauentag die gleichberechtigte Teilhabe am Arbeitsmarkt

Mottolag2017 webDer Vorstand der Landesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros Niedersachsen (lag) sieht in der eigenständigen Existenzsicherung von Frauen einen Schwerpunkt für 2017. Denn: Die faktische Gleichstellung der Geschlechter kann erst dann erreicht sein, wenn Frauen durch ihre eigene Erwerbstätigkeit – unabhängig vom Partner – ihre Existenz mit ihrem Einkommen sichern können. Das gilt für alle Frauen mit oder ohne Kinder. Wie die jüngste OECD –Studie ermittelt, arbeiten immer mehr Mütter mit Kindern unter 18 Jahren in Deutschland. Durch den Ausbau der Kinderbetreuung und das Elterngeld sind erstmalig in der bundesdeutschen Geschichte gute Voraussetzungen für die Erwerbstätigkeit von Frauen entstanden.


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06.03.2017 lag und LFR rufen zur 'Damenwahl' auf

Die Landesfrauenrat Niedersachsen e.V. (LFRN) und die Landesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros Niedersachsen (lag) appellieren an die politischen Parteien, für die kommenden Wahlen mehr Kandidatinnen aufzustellen. Bei den laufenden Listenaufstellungen zur Bundestagswahl im September 2017 und zur Landtagswahl in Niedersachsen im Januar 2018 sei ein Umsteuern möglich. "Die Ergebnisse der Kommunalwahl 2016 in Niedersachsen zeigen: ohne mehr Engagement der politischen Parteien geht es nicht", so die Vorsitzende des Landesfrauenrates Cornelia Klaus. Nur ein Viertel aller kommunalen Mandate konnten Frauen bei der Kommunalwahl in Niedersachsen erringen – trotz des erfolgreichen Mentoring-Programms "Politik braucht Frauen!". "Von einer gleichberechtigten Teilhabe von Frauen in der Politik sind wir weit entfernt. Das Interesse an politischem Engagement der Frauen ist da", so lag-Vorstandsfrau Karin Jahns.


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02.03.2017 Straßenbahn zum Equal pay day

Bündnis 2017 webAnlässlich des 10. Equal Pay Daylässt das Hannoversche Equal-Pay-Day-Bündnis für Niedersachsen drei Monate lang durch Hannover fahren. Dank der Unterstützung der Region Hannover und der Üstra konnte dieses Vorhaben in die Tat umgesetzt werden. Caren Marcks, parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, freute sich über die niedersächsische Besonderheit. Das Bündnis hofft, dass nun tatsächlich das Thema Entgeldgleichheit Fahrt aufnimmt.


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15.02.2017 Qualität hat ihren Preis

Der lag-Vorstand nimmt Stellung zu dem Artikel "Gleichstellung wird für Städte teuer" und "Unterm Strich - so wird Gleichstellung grotesk" in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung. Die gesetzlichen Bestimmungen zur Gleichberechtigung im Alltag praktisch umzusetzen und lebendig zu leben, ist gewiss nicht immer einfach. Im Jahr 1918 erhielten wir Frauen in Deutschland das Wahlrecht, nach langem Kampf und gegen heftige Widerstände. Mit dem Grundgesetz wurde im Mai 1949 klargestellt, dass Frauen und Männer gleichberechtigt sind und 1994 mit dem Zusatz versehen, dass der Staat alles zur Erfüllung dieses Grundsatzes unternimmt. So regelt es auch die Niedersächsische Landesverfassung: Verwirklichung der Gleichberechtigung ist eine ständige Aufgabe für das Land, die Landkreise und die Gemeinden. Folgerichtig sind konkrete Regelungen in der Kommunalverfassung, dem Niedersächsischen Kommunalverfassungsgesetz (vorher Gemeinde- bzw. Landkreisordnung) seit 1993 festgehalten. Das Thema Gleichberechtigung wurde eine kommunale Querschnittsaufgabe.
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09.02.2017 lag-Vorstand kritisiert Entscheidung der Capio-Elbe-Jeetzel-Klinik

Der Vorstand der Landesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros Niedersachsen begrüßt die Entscheidung der Konzernleitung der Capio-Elbe-Jeetzel Klinik in Dannenberg auch in Zukunft Abtreibungen vorzunehmen. "Die Entscheidung keine Abbrüche vorzunehmen hilft in Not geratenen Frauen nicht", meint Magda Zynda-Elst aus dem Vorstand der lag.
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01.02.2017 lag-Vorstand trifft sich zur Klausurtagung in Bredbeck

Klausurtagung webDer Vorstand der Landesarbeitsgemeinschaft kommunaler Fauenbüor Niedersachsen (lag) traf sich zur zweitätigen Klausurtagung in der Bildungsstätte Bredbeck im Landkreis Osterholz-Scharmbeck.Auf der Tagesordnung standen zentrale Themen der lag wie die Umsetzung des novellierten Kommunalverfassungsgesetzes (NKomVG), die eigenständige Existenzsicherung von Frauen und das Thema Geburtshilfe.

16.01.2017 Lag-Vorstand kritisiert Entwurf der Nachhaltigkeitsstrategie für Niedersachsens

Der Vorstand der Landesarbeitgemeinschaft kommunaler Frauenbüros Niedersahcsen hat kritisch zum Entwurf einer Nachhaltigkeitsstrategie für Niedersachsen Stellung genommen. Wesentlicher Kritikpinkt des Vorstandes ist, dass sich das durchgängige Prinzip des Gender Mainstreaming nicht im Entwurf der Nachhaltigkeitsstrategie wieder spiegelt. Statt einer konsequenten Berücksichtigung von Gender in allen Handlungsfeldern und Indikatoren, wird das Thema Gleichstellung als Unterthema im Bereich "gesellschaftlicher Zusammenhalt" verortet.
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14.12.2016 Alternativbericht zum CEDAW-Abkommen wird übergeben

LOGO Allianz webHeute übergibt eine Allianz von 38 zivilgesellschaftlichen Organisationen offiziell der Bundesregierung den Alternativbericht zum Übereinkommen der Vereinten Nationen zur "Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau" (CEDAW). Er bezieht sich auf den kombinierten siebten und achten Bericht der Bundesrepublik Deutschland.Der Alternativbericht setzt sich kritisch mit den Themen Bildung und Rollenstereotype, Erwerbsleben, Teilhabe und Gender Budgeting, Gewalt gegen Frauen, Gesundheit und Internationales auseinander. Die zentrale Kritik lautet: Die Bundesregierung hat im Berichtszeitraum keine konsistente zielorientierte Gleichstellungspolitik verfolgt; die gesetzlichen Grundlagen sind in ihrer Reichweite begrenzt und bieten keinen umfassenden Schutz vor Diskriminierung.
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23.11.2016 lag-Vorstand fordert mehr Geld für von Gewalt betroffene Frauen

Der Vorstand der lag  begrüßt,  dass  mit  der  neuen  "Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von Maßnahmen für Frauen und Mädchen, die von Gewalt betroffen sind" mehr Gelder zur  Verfügung gestellt  werden. Dennoch ist davon auszugehen, dass die Mittel nicht die wirklichen Kosten der Einrichtungen decken. Die Förderung der  Schutz- und Beratungseinrichtungen muss den jährlichen Kostensteigerungen angepasst werden. Nach wie vor kritisiert der Vorstand der lag, dass  Aufgaben,  die  von  den Frauenschutzeinrichtungen   unabhängig  von  "Fällen"  wahrgenommen werden,  wie  z.B. Vernetzungs-,  Präventions-  und  Öffentlichkeitsarbeit sowie  Fortbildung, nicht ausdrücklich gefördert  werden.  Seit vielen Jahren fordert die lag  einen ausreichenden Sockelbetrag, für die unabhängig von Fallzahlen erforderlichen Aufgaben, ein.

10.11.2016 Juliane Bartel Medienpreis verliehen

Beirat 2016webMit dem Juliane Bartel Medienpreis werden Rundfunk- und Fernsehbeiträge ausgezeichnet, die Rollenklischees der Geschlechter vermeiden und sich stattdessen realistsich und zeitgemäß mit Fragen der Gleichstellung von Frauen und Männern beschäftigen. Mit dem Preis soll ein stärkeres Bewußtsein für das Thema "Gleichberechtigung" durch die Mediengeschaffen werden. Zum dritten Mal wurde auch ein Onlinepreis vergeben. "Unsere Preisträgerinnen und Preisträger geben Frauen eine Stimme und statten ihre Rollen mit gesundem Menschenverstand und Klugheit aus. Sie beleuchten kulturell geprägte Geschlechterbilder und stellen Gewohntes in Frage. Das ist leider nicht selbstverständlich, aber umso preiswürdiger, sagte Niedersachsens Sozial- und Frauenministerin Cornelia Rundt.
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09.11.2016 Niedersächsische Kommunen erhalten ersten Gender Award

Mit der Auszeichnung "Gender Award" möchte die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) kommunaler Frauen- und Gleichstellungsbüros in Deutschland kreative und erfolgreiche Strategien zur Frauen- und Gleichstellungspolitik in Kommunen auszeichnen und damit das besondere Engagement für Gleichstellungsarbeit vor Ort mehr als bisher in den Fokus der Öffentlichkeit rücken. Der "Gender Award- Kommune mit Zukunft" wird 2016 zum ersten Mal verliehen und füllt damit eine Lücke. Denn es gibt zwar verschiedene Gleichstellungspreise aber keiner der die strategischen Konzepte der Kommunen für Gleichstellung zwischen Frauen und Männern würdigt. 15 Kommunen hatten sich beworben. Nun stehen die fünf Kommunen fest, die eine Auszeichnung erhalten, darunter der Landkreis Heidekreis und die Stadt Osnabrück. Welche Platzierungen die Kommunen errungen haben bleibt bis zur Verleihung am 14.11.2016 geheim.

03.11.2016 Landeskonferenz in Hildesheim

Lako BGM web"Gleichstellungsbeauftragte tragen dazu bei, dass sich stereotype Rollenverhältnisse ändern", betonte der Oberbürgermeister der Stadt Hildesheim, Dr. Ingo Meyer, bei seiner Begrüßung der Teilnehmerinnen der Landeskonferenz der Landesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros Niedersachsen (lag) im historischen Rathaus. Passend dazu beschäftigte die Gleichstellungsbeauftragten das Thema "Gender und Diversity im Kontext von gesellschaftlichen Veränderungsprozessen". Hierzu referierten interaktiv Dr. Kerstin Bueschges und Dr. Wiebke von Bernstorff, von der Universität Hildesheim.
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26.10.2016 NKomVG verabschiedet

NKomVG_Verabschiedung webMit den Stimmen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen hat der Niedersächsische Landtag die Novellierung des "Niedersächsischen Kommunalverfassungsgesetzes und anderer kommunalrechtlicher Vorschriften" beschlossen. In der Debatte betonten die frauenpolitischen Sprecherinnen der SPD und Bündnis 90/Die Grünen die Bedeutung der Gleichstellung als Verfassungsaufgabe. Wesentliche Veränderung der Novellierung ist die Verpflichtung zur hauptberuflichen Gleichstellungsarbeit für Kommunen ab 20.000 Einwohner*innen. Auf dem Foto vlnr: Elke Twesten (Bündnis90/Die Grünen, Dr. Thela Wernstedt (SPD), Boris Pistorius (Minister für Inneres und Sport), Brigitte Borchers (Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Rotenburg), Annette Wiede (Geschäftsführerin der lag) und Almut von Woedtke (Leiterin der Vernetzungsstelle). Foto: Katharina Deppe

19.10.2016 Gleichstellungsbeauftragte befassen sich mit der Rolle der Frau im Islam

Emel web"Selbstreflexion ist der erste Schritt zur Veränderung", so die Autorin Emel Zeynelabidin, die bei einer Tagung der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten im Haus der Region in Hannover referierte. Sehr persönlich berichtete sie über Ihr Leben mit und ohne Kopftuch. Seit mehr als 20 Jahren begleitet die Gleichstellungsbeauftragten die Debatte um das Thema Kopftuch in Schulen, im öffentlichen Dienst und in Gesellschaft. Immer wieder gibt es eine Debatte darüber, ob Frauen mit dem Tragen des Tuchs nun besonders unterdrückt oder aber ausdrücklich emanzipiert daher kommen. Emel Zeynelabidin ermutigte die mehr als 50 kommunalen Gleichstellungsbeauftragten kritische Fragen zu stellen und so Veränderungsprozesse in Gang zu bringen.

17.10.2016 lag-Vorstand begrüßt Mittelbereitstellung zur Genderforschung

Die Landesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Frauenbüros Niedersachsen (lag) sieht in der Bereitsstellung von Mittel für Genderforschung ein wichtiges Signal zur wirtschaftlichen Weiterentwicklung des Landes und begrüßt die jüngste Entscheidung der Landesregierung, Gelder aus dem "VW-Vorab" in die Genderforschung zu geben. Die lag wertet dies als einen wertvollen Schritt in Richtung Gleichstellung der Geschlechter.
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12.10.2016 lag weist Kritik der kommunalen Spitzenverbände zurück

Im Vergleich zu den kommunalen Spitzenverbände begrüßt der Vorstand der Landesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros Niedersachsen (lag) das Niedersächsische Gleichberechtigungsgesetz (NGG) als hilfreiches Instrumentarium zur Förderung der Gleichstellung der Geschlechter im öffentlichen Dienst. Das Argument der Spitzenverbände, das NGG sei "praxis- und realitätsfern", ist nicht zutreffend, so Anne Behrends aus dem lag-Vorstand.
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05.10.2016 Jahresempfang des Landesfrauenrats

Jahresempfang-LFR-2016_210pxLangjährige erfolgreiche Vernetzung mit der Landesarbeitsgemeinschaft
Zu seinem Jahresempfang hatte der Landesfrauenrat (LFR) Ende September seine Mitglieder und Unterstützer*innen in die Leibniz Universität Hannover eingeladen. Als Gastprofessorin für Gender und Diversity an der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Leibniz Universität Hannover referierte Prof Dr. Heike Mensi-Klarbach über die Frauenförderung im Spannungsfeld zwischen Gerechtigkeit und Erfolg.
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07.09.2016 lag-Vorstand zeigt sich besorgt über "Kinderehen"

Mit großer Besorgnis beobachtet der Vorstand der Landesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros Niedersachsen die zunehmende Anzahl der sogenannten "Kinderehen" in den Kommunen. Laut der Antwort der Landesregierung auf eine kleine Anfrage liegen die Zahlen mindestens im dreistelligen Bereich. Der Vorstand der lag fordert eine Anhebung der Altersgrenze für die Ehemündigkeit auf 18 Jahre ,die Wiedereinführung der Standesamtspflicht, den Ausbau psychosozialer Beratungsangebote für verheiratete minderjährige Mädchen sowie die konsequente Umsetzung des CEDAW-Übereinkommens und hofft auf eine Unterstützung durch die niedersächsische Landesregierung.
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28.07.2016 Gleichstellungsbeauftragte üben Kritik am Staatsvertrag

Die Landesregierung hat den Entwurf des Staatsvertrages zwischen dem Land Niedersachsen und den Religionsgemeinschaften DITIB und SCHURA inzwischen nach mehrfacher Kritik – unter anderem auch der Landesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros Niedersachsen (lag) –überarbeitet. Die Landesarbeitsgemeinschaft übt auch weiterhin grundsätzliche Kritik an diesem Staatsvertrag. In seinem Brief Ende Juli an Ministerpräsident Weil fordert der Vorstand der lag, dass die genannten Religionsgemeinschaften nicht die alleinigen Vertragsparteien sein sollten, denn sie vertreten offensichtlich nicht die Mehrheit und die Vielfalt der in Niedersachsen lebenden Musliminnen und Muslime. Die komplette Pressemitteilung steht hier zum Download zur Verfügung.

Integration benötigt die Geschlechterperspektive

FH webNach Niedersachsen geflüchtete Frauen und Mädchen haben den Aufbruch in eine ungewisse Zukunft gewagt, um in Frieden und Freiheit wirtschaftlich unabhängig leben zu können. Geschlechtsspezifische Fluchtgründe, wie sexualisierte Gewalt, Zwangsehen oder Genitalverstümmelung veranlassen sie zur Flucht aus ihrer Heimat und bedürfen einer besonderen Aufmerksamkeit. Was können Frauenverbände, Gleichstellungsbeauftragte und Zivilgesellschaft tun, um ihnen das Ankommen in Deutschland zu erleichtern? Welche Bedingungen fördern den Einstieg in den Beruf und in ein selbstbestimmtes Leben? Welche Angebote gibt es bereits und was benötigen Ehrenamtliche zur Unterstützung für ihre Arbeit? Die Tagung "Integration benötigt die Geschlechterperspektive" zu der Landesfrauenrat Niedersachsen un die lag eingeladen hatte, diente dem Informationsaustausch und der Vernetzung sowie der Formulierung gemeinsamer Forderungen an die verantwortlichen Stellen.

Forderungen an die 26.GFMK

Als frauenpolitische Kraft in Niederachsen freut sich der Vorstand der Landesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros (lag) über den diesjährigen Vorsitz von Frau Ministerin Rundt und wendet sich mit einem Forderungskatalog an die Teilnehmenden der 26. Konferenz der Gleichstellungs- und Frauenministerinnen und -minister, -senatorinnen und –senatoren der Länder. Wesentliche Forderungen beziehen sich auf ein selbstbestimmtes Leben von Frauen in Sicherheit und die finanzieller Unabhängigkeit von Frauen.
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25.11.2015 lag-Vorstand beteiligt sich an Aktion "Wir brechen das Schweigen"

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Der Vorstand der Landesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros Niedersachsen unterstützt die Aktion "Wir brechen das Schweigen" des bundesweiten Hilfetelefon.

lag beteiligt sich an Aktion der GleichstellungsministerInnenkonferenz

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Die lag-Vorstandsfrauen haben sich mit einem Statement an der Aktion zur 25. Konferenz der Gleichstellungs- und Frauenministerinnen und-minister, -senatorinnen und -senatoren der Länder beteiligt. Mit der besonderen Aktion sollen 25 Jahre institutionalisierte Frauenpolitik hervorgehoben und bekräftigt werden. Unter dem Motto "25 Jahre GFMK bedeuten ¨" gab es die Möglichkeit, ein persönliches Statement – geschrieben oder gemalt - zu 25 Jahren GFMK und damit einhergehend zu der Bedeutung von Gleichstellungspolitik in Form eines Fotos zu hinterlassen. Mehr Information zu der Aktione gibt es unter: www.gleichstellungsministerkonferenz.de

lag beteiligt sich an Kampagne "Wer braucht Feminismus?"

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Die lag-Vorstandsfrauen haben sich mit einem Statement an der Kampagne "Wer braucht Feminismus?" beteiligt. Die Kampagne, die auf eine Imageverbesserung von Feminismus zielt, wird von einer Initiative in Hannover in Kooperation mit der Stiftung Leben & Umwelt/ Heinrich Böll Stiftung Niedersachsen, Terre des Femmes u.a. durchgeführt. Mehr zur Kampagne unter www.werbrauchtfeminismus.de. (05.11.13)

Forderungen der lag zum "Masterplan für ein gendergerechtes Niedersachsen"

Die Landesarbeitsgemeinschaft niedersächsischer Frauenbüros (lag) begrüßt die Vorhaben der niedersächsischen Landesregierung laut Koalitionsvereinbarung

  • im Dialog mit den Frauenverbänden und allen Interessierten einen Masterplan Gender-Mainstreaming zu erarbeiten und
  • Gender-Mainstreaming als unverzichtbares Prinzip in der öffentlichen Verwaltung des Landes bei der Umsetzung von Gender-Zielen zu verankern.

Das Konzept des Gender Mainstreaming basiert auf dem grundlegenden Arbeitsansatz der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten. Frauen- und Gleichstellungspolitik ist eine Querschnittsaufgabe, die nur gemeinsam erfüllt werden kann. Die lag hat Handlungsfelder und Zielsetzungen für den Masterplan erstellt. Den Forderungskatalog können Sie hier als pdf-Datei abrufen. (5/2013)

Masterplan gendergerechtes Niedersachsen

Die Landesarbeitsgemeinschaft Niedersächsischer Frauenbüros (lag) begrüßt die Ankündigung von Ministerpräsident Stefan Weil, in der kommenden Legislaturperiode einen "Masterplan für ein gendergerechtes Niedersachsen" vorzulegen. "Es wird höchste Zeit, in Niedersachsen eine vernünftige und ernst gemeinte Gleichstellungspolitik zu machen", so die lag. Zur Pressemitteilung der lag. (2/2013).